Liebe Naturliebhaberin, lieber Naturliebhaber!

Die wunderschönen Almgebiete des SalzburgerLandes sind beliebte Treffpunkte vieler Freizeitsportler, Naturliebhaber und Familien. Du liebst die blühende Vielfalt und die Ruhe des Waldes - damit hast du etwas gemeinsam mit den Wildtieren, in deren Lebensraum du dich begibst. 

Auch Landwirte und Jäger lieben diese idyllischen Rückzugsgebiete. Die Wälder und die Almen sind nicht nur ihr Arbeitsplatz - der Erhalt dieses Ökosystems ist auch ihre Herzensangelegenheit. Umfangreich sind die Aufgaben der Bauern, die mit dem Almgebiet eine traditionelle Kulturlandschaft sichern. 

Mit dem Einhalten gewisser "Fair Play Regeln" und unter Berücksichtigung der Verhaltensregeln "Verhalten in den Bergen" & "Verhalten mit Tieren auf der Alm" findet jeder seinen Genussmoment auf den Almen des SalzburgerLandes. Wer mit etwas Achtung, Eigenverantwortung, Respekt und Rücksichtnahme zu seiner Wanderung aufbricht, wird mit nachhaltigen Natureindrücken, freundlichen Begegnungen und traumhaften Aussichten belohnt. 

Fair Play Regeln

  • Weidetore sorgfältig schließen
  • Auf den markierten Wegen bleiben
  • Ruhe im Wald
  • Müll einpacken
  • Hunde an der Leine führen
  • Gackerl-Sackerl benutzen
  • Respektabstand zu Weidetieren einhalten
  • Hinweisschilder beachten
  • Rücksicht auf andere Freizeitsportler nehmen
  • Tagesrandzeiten meiden

Verhalten in den Bergen

  • Vor jeder Tour die Bergerfahrung und körperliche Eignung aller Teilnehmer - auch Kinder - prüfen. Bergwandern verlangt oft Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.
  • Genaue Planung anhand von Tourenbeschreibungen und Landkarten. 
  • Auf die entsprechende Ausrüstung und Bekleidung achten: Vor allem feste, hohe Schuhe mit griffiger Sohle, Regen- und Kälteschutz, sowie ausreichend Getränke und Proviant sind sehr wichtig. 
  • Vor dem Aufbruch Weg und Ziel der Tour sowie den voraussichtlichen Zeitpunkt der Rückkehr dem Hüttenwirt bzw. Hotelier, Vermieter oder Freunden bekannt geben.
  • Das Tempo den schwächsten Mitgliedern der Gruppe anpassen. Speziell zu Beginn der Tour ist auf langsames Gehen zu achten.
  • Markierte Wege nicht verlassen. Große Vorsicht beim Begehen von steilen Grashängen, vor allem bei Nässe. Besonders gefährlich ist das Überqueren von steilen Schneefeldern bzw. Gletschern. 
  • Keine Steine abtreten - Verletzungsgefahr für andere Bergwanderer! Steinschlag gefährdete Stellen einzeln, rasch und ohne anzuhalten passieren. 
  • Wenn das Wetter umschlägt, Nebel einfällt, der Weg zu schwierig wird oder in schlechtem Zustand ist, umkehren. Das ist keine Schande, sondern ein Zeichen der Vernunft. 
  • Tritt ein Unfall ein, Ruhe bewahren. Sollte man sich selbst nicht helfen können, durch Handy, Rufen, Lichtzeichen oder Winken mit großen Kleidungsstücken versuchen, Hilfe herbeizuholen. 
  • Abfälle ins Tal mitnehmen! Schone die Tier- und Pflanzenwelt!

Verhalten mit Tieren auf der Alm

  • Kühe, Kälber, Schafe, Pferde usw. nicht reizen, sondern sich "ganz normal" verhalten und keine Angst zeigen. Wege auf Almweiden nicht verlassen und Tiere mit großem Abstand umgehen!
  • Bei Mutterkühen mit Kälbern ist besondere Vorsicht geboten! Nie die Nähe zu Kälbern suchen und weder streicheln noch füttern. 
  • Hunde unbedingt an der Leine führen. Der Hund darf keinesfalls auf die Weidetiere losjagen, besonders Mutterkühe bangen um ihre Kälber. Sollte allerdings ein Weidetier den Hund attackieren, diesen zum eigenen Schutz unbedingt sofort loslassen. 
  • Sollte es zu gefährlichen Situationen kommen, so empfiehlt es sich, Ruhe zu bewahren, nicht davon zu laufen und wenn möglich mit einem Wanderstock oder ähnlichen Drohgebärden zu machen. Auch laute Zurufe können aggressive Tiere zum Umkehren bewegen. Im Fall des Falles ist der konsequente und langsame Rückzug aus der Gefahrenzone, ohne den Tieren dabei den Rücken zuzukehren, der richtige Weg, um eine gefährliche Begegnung mit Weidetieren unverletzt zu überstehen. 
  • Weidetore immer schließen und vorhandene Weidezäune nicht beschädigen!

Fairness und gegenseitige Rücksichtsnahme bilden die Grundlage für ein gemeinsames Miteinander und die Wahrung der vielfältigen Interessen im Naturraum!

Weitere Informationen findest du unter den folgenden Links:

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