Sicherer Mountainbike- und Radurlaub in Piesendorf Niedernsill

Beschilderung und Schwierigkeitsgrade

Ähnlich wie bei den Skipisten gibt es auch bei den offiziellen Mountainbike-Strecken eine Unterteilung in Schwierigkeitsgraden, die in der Streckenbeschilderung enthalten sind. Die Einteilung für die konditionellen Fähigkeiten Ausdauer und Kraftausdauer erfolgt in den Bereichen Blau "leicht", Rot "mittelschwierig" und Schwarz "schwierig"

Blaue Strecke - leicht
Familienfreundlicher, auch mit normalen Fahrrädern befahrbarer Radweg mit guter Fahrbahndecke. Gut geeignet für Mountainbike-Einsteiger und leicht Fortgeschrittene, da diese Strecken eher kurz sind und Steigungen und Gefälle zwischen 0 % und 5 %, auf kurzen Strecken bis zu max. 10 % aufweisen. Es treten keine besonderen Gefahrenbereiche auf. Im Falle einer Gefahrenstelle wird durch besondere Kennzeichnung (z. B. Beschilderung) hingewiesen. 

Rote Strecke - mittelschwierig
Erfordert sportliches Radfahrkönnen und besonders defensives Fahrverhalten. Eine Mountainbike-Ausrüstung wird empfohlen. Rote Strecken weisen eine Steigung und ein Gefälle zwischen 5 % und 12 % auf und auf kurzen Strecken bis zu max. 17 %. Auf den bis zu 1.500 Höhenmetern treten unübersichtliche, kurvenreiche Streckenabschnitte auf und mit Gefahrenbereichen wie z. B. Fahrbahnbeschaffung (zum Teil grob schottrig), Entwässerungseinrichtungen und Absperrvorrichtungen (Schranken, Weidetore, ...) muss gerechnet werden. 

Schwarze Strecke - schwierig
Schwierige und anspruchsvolle Mountainbike-Strecke, die die Maximalsteigung der roten Strecke von 17 % übersteigt und deren Streckencharakteristik noch schwieriger ist. Mit zahlreichen Gefahrenmomenten muss man rechnen. Eine Mountainbike-Ausrüstung ist obligatorisch und ein situationsangepasstes vorausschauendes Fahren ist erforderlich. 

Verhaltensregeln für ein problemloses Miteinander

Unsere zahlreichen Routen können zum Teil von Wanderern und Bikern gleichermaßen benützt werden. Fairness und gegenseitige Rücksichtnahme bilden die Grundlage für ein gemeinsames Miteinander und die Wahrung der vielfältigen Interessen im Wald, daher bitten wir um Berücksichtigung einiger Verhaltensregeln.

  • Das Biken ist nur auf markierten und freigegebenen Routen vom 1. Mai bis 15. November in der Zeit von 2 Stunden nach Sonnenaufgang bis 1 Stunde vor Sonnenuntergang auf eigene Gefahr gestattet.
  • Kraftfahrzeugen und Fußgehern ist von den Mountainbikern der Vorrang einzuräumen. Beim Mountainbiken ist besondere Vorsicht anzuwenden, da mit Gefahren beim Arbeiten im Zuge der Waldbewirtschaftung bzw. Jagd zu rechnen ist.
  • Mountainbiker müssen vor unübersichtlichen oder gefährlichen Stellen (scharfen Kurven, Brücken, Weideroste und Stacheldrahtzaun) ihre Fahrgeschwindigkeit der Gefährdung anpassen bzw. absteigen und das Mountainbike im Bereich dieser Stelle schieben.
  • Mit dem Fahren, Halten und Parken von Kraftfahrzeugen und mit am Fahrbahnrand gelagertem Holz ist zu rechnen und demnach ist auf den Gegenverkehr zu achten.
  • Im Hinblick auf diese besonderen Verhältnisse ist mit dem Mountainbike so zu fahren, dass die Möglichkeit besteht im Bedarfsfall beim Nähern eines Kraftfahrzeuges abzusteigen und auszuweichen.
  • Es ist ausschließlich das Befahren der markierten Routen gestattet.
  • Auf den freigegebenen Routen ist mit Weidebetrieb zu rechnen.
  • Es ist nur das Mountainbiken mit entsprechend ausgerüsteten (Fahrraddefinition nach der StVO) und für die jeweilige Strecke geeigneten Mountainbikes gestattet. Kinder bis 12 Jahre müssen gemäß der Radhelmpflicht nach der StVO eine entsprechende Schutzausrüstung tragen.

Weitere Regeln:

  • Alle Weidetore und Schranken schließen. 
  • Schone und respektiere die Tier- und Pflanzenwelt. 
  • Lasse keine Abfälle in der Natur zurück.
  • Vermeide Lärm und unnötige Bremsspuren. 

DIE GRUNDBESITZER HAFTEN NICHT FÜR UNFÄLLE!

Verhaltensregeln mit den Weidetieren auf Almen und Weiden

Informationen zum sicheren Umgang mit Weidevieh auf den Almen und Weiden findest du unter sichere Almen

Die gemeinsamen Verhaltensregeln sorgen dafür, dass der Wald und die Weidegebiete auch zukünftig einen einzigartigen Erholung- und Lebensraum sowie Arbeitsplatz für alle bietet. Dein Verhalten beeinflusst die Meinung und Toleranz der Öffentlichkeit.

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